Vielleicht erkennen Sie sich in diesem Beispiel wieder
Der Vater von Evelin ., 80 Jahre alt, lebte seit zwei Jahren alleine. Seit dem Tod seiner Ehefrau wusste er sich nicht mehr zu beschäftigen, war unmotiviert. Sein Tagesablauf war völlig unstrukturiert. Er mied Kontakte zu Bekannten, zeigte kein Interesse mehr am sozialen Umfeld.
Beratung – Endlich Verständnis und Hilfe
In der Beratungsstelle sprach die Tochter zum ersten Mal offen über die Probleme mit ihrem Vater. Erfahrene Mitarbeiter hörten zu und gaben Ratschläge zum Umgang mit ihm.
„Zudem schlugen sie konkrete Hilfen vor und empfahlen mir, mit meinem Vater eine ambulante Diagnostik durchführen zu lassen, um Aufschluss über seinen Zustand zu bekommen“, sagt Evelin. Nach ausführlicher ärztlicher Untersuchung des Vaters lautete die
Diagnose: Mittelschwere Depression mit beginnender Demenz. Damit der Vater weiter allein zu Hause wohnen konnte, beauftragte Evelin einen ambulanten Pflegedienst.
Ambulanter Pflegedienst
Die Sicherheit, dass zu Hause alles läuft:
Der Vater wurde morgens von einem ambulanten Pflegedienst in der Grundpflege unterstützt und motiviert. „Doch oft war Vater alleine, wusste sich nicht zu beschäftigen“,berichtet Maria
Die ambulante Pflege allein reichte nicht mehr aus. Der schwere Schritt ins Pflegeheim wurde erwogen. Doch dann erfuhr die Tochter von einer besseren Alternative zum Pflegeheim: die Tagespflege.
Tagespflege
Gemeinsamkeit erleben,
aktiv bleiben, zu Hause leben:
Der Vater von Evelin besucht jetzt regelmäßig in der Woche die Tagespflege, wo er einen sinnvollen Tagesablauf erlebt. Hier erhält er von einem qualifizierten Team Pflege und Betreuung und kann weiter zu Hause leben. Nicht nur für den Vater, auch für Evelin
bedeutet es Entlastung und Unterstützung. Auch das Angehörigenteam der Tagespflege
bietet Evelin die Möglichkeit, sich mit anderen Angehörigen auszutauschen. Denn sie sind in der gleichen Situation, haben Verständnis und können bei vielen Angelegenheiten mit Rat und Tat zur Seite stehen.